Cuni's Welt

...aus dem Leben eines Helden
 

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Ein Held in Kinderschuhen... Teil III - ...jetzt aber...!!!

Bereits als kleiner Junge wünschte ich mir nichts sehnlicher, als ein Ritter zu werden. Ich habe damals schon meine Freunde gerettet, wenn sie mal wieder in Schwierigkeiten geraten sind (in die ich sie gebracht habe...) und meine Ritterlichkeit war schon damals bei den Frauen sehr beliebt (wer hätte gedacht, dass es bei Frauen so üblich ist, einen Mann zu ohrfeigen den sie verehren?).

Ich verbrachte eine wunderschöne Kindheit zusammen mit meinen Freunden und natürlich meinen Eltern. Doch meine Kindheit nahm ein jähes Ende, als meine Eltern mich im zarten Alter von 31 Jahren dann plötzlich vor die Tür setzten, da Sie nicht mehr genug Gold hatten, uns alle sicher durch den Winter zu bringen...

Und just in dem Moment, in dem mein zartes Popöchen den Weg aus der heimischen Haustür fand.... fand der Rest von mir sich urplötzlich in einem merkwürdigen Raum wieder... die Wände waren grau und kahl... aus Stein vermutlich... und mir war furchtbar kalt. Ich betastete mich... gut, noch alles dran was rangehört !...In dem leicht schummerigen Licht (wo sollte auch viel mehr Licht herkommen, wo die "Fenster" doch nur aus schmalen Schlitzen in den Wänden bestanden?) konnte ich anfangs nur schwer sehen. Ich trug etwas das man mit viel gutem Willen vielleicht eine Rüstung nennen konnte.... sie war aus Leder und sah vermutlich reichlich blöd aus. Etwas das mich weit mehr beruhigte und zugleich beunruhigte war dass ich sowohl ein kleines Schwert als auch einen Schild an meinen Händen hatte (wie zum Teufel konnte ich mich damit abtasten ohne gleich kastriert zu werden??). 

Meine Augen gewöhnten sich schnell an das schwache Licht dass durch die schmalen "Fenster" schien und so bemerkte ich eine große Tür (Tür? So groß wie das Ding ist, wäre "Tor" vielleicht angebrachter!) am anderen Ende des Raumes. Da dies der einzige Weg aus diesem merkwürdigen Raum zu sein schien, beschloss ich mich an diese riesige Tür heranzuwagen. Todesmutig schritt ich dem monströsen Konstrukt aus bestem Holzersatz entgegen und öffnete sie -fast beiläufig- mit einem leichten Anrtippen.

Ich weiß nicht, was mich mehr erstaunte... die Tatsache dass ich eine Tür die aussah als würde sie mehr wiegen als meine ganze Familie zusammen (und ich habe noch nie zuvor eine Familie gesehen, bei der selbst Wölfe Reißaus nehmen aus Angst, gefressen zu werden!) mit einer so beiläufigen Bewegung öffnen konnte, oder der Raum, der sich hinter dem ersten verbarg....

Fortsetzung folgt....

10.11.09 17:35

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